Panorama Jerusalem (Foto: Christyn/CC BY-NC-ND)

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Abschied von Susanne Voellmann

Auf zu neuen Ufern

Der Jerusalemsverein verabschiedet seine langjährige Mitarbeiterin Susanne Voellmann, die u. a. das Patenschaftsprogramm betreut hat.

Es gab Momente in den vergangenen Jahren, da konnte einen der Eindruck beschleichen, Susanne Voellmann werde von Außenstehenden als Nahostreferentin des Berliner Missionswerkes gesehen. Diese Auftaktbemerkung ist kein Vorwurf, sie habe sich unberechtigt etwas angemaßt. Sie soll auch nicht als Aussage über die Arbeit des eigentlichen Nahostreferenten verstanden werden. Sondern sie belegt, wie kompetent und engagiert sie sich in die Nahostthematik eingearbeitet hat und wie sehr sie zu einem der „Gesichter“ des Referats geworden ist. Nach über zehnjähriger Tätigkeit im Referat Nahost sowie im Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Berliner Missionswerkes und in der Geschäftsstelle des Jerusalemsvereins verlässt Susanne Voellmann nun diese Arbeitsstelle. Damit endet eine kleine Ära. Denn für viele Menschen, die unsere Arbeit fördern, ist sie die gewohnte Ansprechpartnerin
gewesen. Für Paten und Patinnen, Spender und Spenderinnen hatte sie immer ein offenes Ohr und konnte mit ihrer Begeisterung für die evangelischen Schulen in Palästina viele Menschen „infizieren“.

Die „Ära Voellmann“ sind auch elf Jahresfeste, die Susanne Voellmann engagiert und immer wieder mit neuen Ideen vorbereitet und begleitet hat. Mit der notwendigen Resolutheit, die solch eine Großveranstaltung benötigt, gepaart mit viel Herzlichkeit und dem Blick sowohl für das große Ganze wie für Details hat sie die Feste mitgeprägt und zum Gelingen beigetragen. Nicht zu vergessen sind die 32 Ausgaben von „Im Lande der Bibel“ („ILB“), die Susanne Voellmann in dieser Zeit als Redakteurin mit erarbeitet hat. Von der Themenfindung über Recherche und Autorenbegleitung bis hin zu Layout, Druck und Versand ist sie beteiligt gewesen. Während des Entstehens fast jedes Heftes war sie manchmal der Verzweiflung nahe: Autoren lieferten nicht, ungeplante Beiträge mussten noch untergebracht, passendes Bildmaterial gefunden werden … Am Ende kann sie aber auf alle Ausgaben stolz sein. Trotz so mancher Stresssituation, trotz so manches Ringens um unterschiedliche Ansichten: Nach vollbrachter Arbeit konnte man mit Susanne Voellmann wieder herzlich lachen und scherzen. Spätestens wieder dann, wenn sich jemand meldete: „Und ich dachte, Sie seien die Nahostreferentin.“

Das Berliner Missionswerk und der Jerusalemsverein wünschen Susanne Voellmann für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute, Erfolg und Zufriedenheit. Wir verbinden diese Wünsche mit unserem Dank für all die Arbeit in den vergangenen Jahren. Und dabei sind wir sicher, dass es bei der einen oder anderen Gelegenheit zum Wiedersehen kommen wird.

Jens Nieper,
Geschäftsführer des Jerusalemsvereins


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