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„Reißt die Mauern ein“

Zum Vortrag des arabisch-jüdischen Autors Mati Shemoelof laden Jerusalemsverein und DiAk am Mittwoch, 27. Juni, um 19.30 Uhr ins Berliner Missionwerk ein.

"Breaking the walls between 'us' and 'them'", unter diesem Titel hält der israelische Künstler Mati Shemoelof am 27. Juni einen Vortrag im Berliner Missionswerk. Der Jerusalemverein und der Deutsch-Israelische Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten (DiAk) laden gemeinsam zu der Veranstaltung ein. Sie findet im Rahmen der DiAk-Reihe zu 1948 statt: "Wir erinnern. Zwischen Nakba und Staatsgründung, zwischen Israel und Palästina".

Mati Shemoelof wurde 1972 in Haifa geboren und stammt aus einer arabisch-jüdischen Familie. Er ist einer der wichtigsten Vertreter der Mizrahi-Bewegung, die für die Rechte der arabischen Juden eintritt. Shemoelof schreibt: „Jahre über Jahre habe ich in Israel gebraucht, um zu verstehen, wie meine Familie aus den Geschichtsbüchern gelöscht und in der Gesellschaft marginalisiert worden ist. Auch wenn sie als Juden in den jüdischen Staat eingewandert waren, blieb ihnen, aus der arabischen Welt kommend, die Erfahrung einer Art von Diaspora nicht erspart, in dem Land, das ihre Heimat sein sollte.“

Seit 2012 lebt der Autor zahlreicher Lyrik- und Prosabände in Berlin. Zu seinen bekanntesten Werken zählt die Kurzgeschichtensammlung „Remnants of the Cursed Book“, die beim israelischen Verlag Kinneret Zmora-Bitan Dvir erschienen ist. Shemoelof ist außerdem Lektor zahlreicher Zeitschriften und Magazine im Bereich Lyrik und Kultur und kuratiert Veranstaltungen in Berlin.

Vortrag und Diskussion finden am Mittwoch, 27. Juni, um 19.30 Uhr im Berliner Missionswerk statt. Adresse: Georgenkirchstr. 69/70 (Haus 1), 10249 Berlin, 2. Stock (Knaksaal). Der Eintritt ist frei. Vortrag in englischer Sprache mit Übersetzung.


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