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Live-Übertragung der »Joint Israeli Palestinian Memorial Day Ceremony«

Dienstag, 7. Mai 2019 in Berlin

Auf der Gedenkfeier in Tel Aviv wird nicht ausschließlich der israelischen Opfer gedacht, sondern auch der palästinensischen Opfer von Gewalt. Ort der Live-Übertragung mit Einleitung und Hintergrund-Input: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Sebastianstr. 21, Berlin-Kreuzberg. Zeit: 7.5.2019 ab 19.30 Uhr

Israeli Palestinian Memorial Day Ceremony
Die "Joint Israeli Palestinian Memorial Day Ceremony", organisiert von Combatants for Peace und Parents Circle Family Forum, ist als eine Antwort auf den existierenden israelischen "Memorial Day" zu verstehen. Hier wird nicht ausschließlich der israelischen Opfer gedacht, sondern auch der palästinensischen Opfer der Gewalt.

Der israelische Memorial Day ist ein wichtiger Nationalfeiertag, an dem der israelischen Opfer von Kriegen und politischer Gewalt landesweit gedacht wird. Die einmalige israelisch-palästinensische Zeremonie gedenkt der Opfer beider Seiten. Sie sendet den klaren Aufruf, den Verlust derer auf der "anderen Seite" anzuerkennen und die Geschichten der Gewalt umzuwandeln in eine gemeinsame Zukunft basierend auf gleichen Rechten für alle. Die Zahl der Unterstützer*innen dieser alternativen Zeremonie steigt kontinuierlich. 2018 nahmen mehr als 7.000 Personen vor Ort und Tausende weltweit via Live-Stream teil. Die Zeremonie ist ein kraftvolles Ereignis, welches den Glauben an einen gemeinsamen politischen Aktivismus nicht aufgeben lässt. Sie ist ein wichtiger Schritt in Richtung Versöhnung und Frieden.

Die Einleitung findet auf Deutsch, die Liveübertragung auf Arabisch und Hebräisch mit englischen Untertiteln statt.

Eine Kooperationsveranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung mit den Friends of Combatants for Peace Germany und dem EAPPI Netzwerk Deutschland.


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Talitha Kumi

Vom Kindergarten bis zum Abitur eröffnet die Schule Talitha Kumi jungen Menschen in Palästina eine Perspektive für die Zukunft. Im konfliktreichen Nahen Osten legt Talitha Kumi Schwerpunkte auf die Friedens- und Umwelterziehung, die Vermittlung von Toleranz unter den Konfessionen und Religionen und die Förderung von Mädchen und Jungen zu selbstbewussten Persönlichkeiten.

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